So funktioniert nachhaltiges campen: 8 Tipps von Experten

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Keine andere Urlaubsart ist so naturverbunden wie das Camping. Umso wichtiger ist es da, auf Nachhaltigkeit und Umweltschutz zu achten.

Wer Urlaub mit dem Wohnmobil macht, belastet die Umwelt zwar grundsätzlich deutlich weniger mit CO2 als bei einer Flugreise oder einem Urlaub im Hotel. Dennoch kannst du mit einigen Tricks noch weitere Ressourcen schonen. Mit diesen Experten-Tipps kannst du deinen Campingurlaub nachhaltiger gestalten.

1. Leichtes Reisegepäck, leichter Camper

Schon beim Packen kannst du nachhaltig handeln und das Klima schonen, indem du nur einpackst, was du wirklich benötigst. So sparst du Gewicht und senkst damit den Kraftstoffverbrauch des Wohnmobils oder Campers.

Das fängt bei Kleidungsstücken, festen Shampoos, Duschgels und Waschmittel an und hört bei Lebensmitteln und Getränken auf.

Nahrungsmittel kannst du an deinem Reiseziel regional beispielsweise auf dem Wochenmarkt vor Ort kaufen. Damit sparst du nicht nur Sprit bei der Anreise durch einen leichteren Camper, sondern unterstützt auch die Landwirtschaft in deinem Urlaubsort.




Wer bei Gepäck und Co. spart, spart auch beim Sprit.

Um den Kraftstoffverbrauch zu senken, hilft es auch, den Schmutzwassertank vor der Abfahrt zu leeren und den Frischwassertank nur minimal zu befüllen, so der ADAC. Auf dem Campingplatz kannst du dann den Frischwassertank komplett auffüllen.

2. Nachhaltige An- und Abreise zum Campingplatz

Runter vom Gas – diese Regel kennen wohl alle Reisende, um Kraftstoff zu sparen. Aber auch ein konstantes Tempo zwischen 90 und 100 Kilometern pro Stunde, rechtzeitiges Schalten, ein optimaler Reifendruck sowie geöffnete Fenster statt einer laufenden Klimaanlage schränken den Spritverbrauch ein, heißt es vom ADAC. Das schont nicht nur die Umwelt, sondern auch den Geldbeutel. 




Häufiges Bremsen und Beschleunigen solltest du für einen nachhaltigen Camping-Trip vermeiden.

3. Einen nachhaltigen Campingplatz wählen

Immer mehr Campingplätze legen Wert auf Umweltfreundlichkeit. Daher gibt verschiedene Siegel oder Labels, die solche nachhaltigen Campingplätze auszeichnen.

Ein bekanntes Label vergibt die Initiative für ökologisches Campen, „Ecocamping“. 208 klimafreundliche Camps mit Naturerlebnis-Qualifikation und nachhaltige Glampinganbieter in sieben Ländern tragen dieses bereits. Alle Plätze wurden von der Initiative analysiert, müssen ihre Verbrauchsdaten bezüglich Wasser, Strom und Co. ermitteln und verpflichten sich, die wesentlichen Umweltaspekte stetig zu verbessern.

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Die Einhaltung unter anderem folgender Kriterien überprüft die Organisation regelmäßig:

  • sparsame Verwendung von Wasser
  • effiziente Nutzung erneuerbarer Energie, zum Beispiel Solarenergie
  • umweltschonende Freizeitangebote (Fahrradfahren, E‑Mobilität)
  • vermeiden von Abfall und Einwegartikeln
  • nutzen und verkaufen von regionalen Produkten

Viele der ausgezeichneten Campingplätze schaffen es sogar, einen komplett klimaneutralen Aufenthalt anzubieten, so das Portal Pincamp.

Weitere Institutionen und Einrichtungen, die dir Orientierungshilfe für nachhaltigen Urlaub bieten, sind diese hier: 

4. Ressourcen auf dem Campingplatz schonen

Wie zu Hause solltest du auch auf dem Campingplatz Wasser und Strom nicht unnötig lange verwenden. So sparst du Ressourcen und leistest damit einen Beitrag für die Umwelt. Reduziere also die Zeit unter der Dusche, dreh beim Abwaschen zwischendurch den Wasserhahn zu, lass elektrische Geräte nicht über Nacht laufen und lade sie am besten mit Solarenergie auf.