8 alternative Wege, ans Ziel zu kommen

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Sieben Flughäfen in Deutschland stehen vor einem Mega-Streik: Am Freitag hat die Gewerkschaft Verdi die Beschäftigten an den Airports Frankfurt, München, Hamburg, Stuttgart, Dortmund, Hannover und Bremen zu Arbeitsniederlegungen aufgerufen.

Der Flugverkehr dürfte damit praktisch zum Erliegen kommen, und Reisende brauchen Alternativen. Wir verraten dir acht Wege, auf denen du trotz der Streiks ans Ziel kommst.

1. Zug

Die naheliegendste Option zuerst: die Bahn. In Deutschland gibt es ein ausgedehntes Streckennetz – und vor allem mit den Fernverkehrszügen wie ICE, IC und EC erreichen Reisende (einigermaßen) schnell und umweltfreundlich ihr Ziel.

Für innerdeutsche Flüge, die aufgrund eines Streiks nicht durchgeführt werden können, besteht die Möglichkeit, das Flugticket in einen Fahrschein der Deutschen Bahn umzuwandeln. Die Kosten dafür übernimmt die Fluggesellschaft. 

Ein Test des ADAC zeigte sogar: Bei einer Distanz von weniger als 400 Kilometern Luftlinie ist eine Reise mit dem Zug zeittechnisch gesehen sogar tendenziell attraktiver. Der Nachteil: Die Züge sind entsprechend voll – denn auf die Idee des Umstiegs auf die Bahn werden bei einem Streik an Flughäfen jede Menge Menschen kommen.

Doch nicht nur innerhalb Deutschlands stellt die Bahn eine gute Alternative dar. Auch einige Strecken innerhalb Europas lohnen sich. Hier ein paar zur Inspiration:

  • Berlin–Amsterdam: Der IC146 verbindet Berlin und Amsterdam in weniger als sieben Stunden. Er startet um 10.34 Uhr in Berlin und kommt um 16.50 Uhr in Amsterdam an. Zwischendurch hält er unter anderem in Osnabrück, Hannover, Hengelo und Amersfoort.
  • Frankfurt am Mai –Paris: Auch nach Paris musst du nicht fliegen. Der ICE 9550 bringt dich nämlich in weniger als vier Stunden von Frankfurt am Main in die französische Hauptstadt.
  • Köln–Wien: Mit dem ICE 27 fährst du in knapp neun Stunden von Köln nach Wien, unterwegs zusteigen kannst du auch in Bonn, Mainz, Frankfurt oder Nürnberg.
  • Hamburg–Kopenhagen: Mit dem IC 394 fährst du ohne Umstieg innerhalb von etwa 4:45 Stunden nach Kopenhagen.

2. Nachtzug

Du wolltest eigentlich nach Rom, Venedig, Stockholm oder Budapest fliegen? Dann ist vielleicht der Umstieg auf einen Nachtzug eine gute Alternative. Die Website „Night Trains“ zeigt alleine in Europa 150 Nachtzugstrecken auf einer Karte.

Allen voran bieten die Nightjets der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) ein breites Streckennetz. Unter den Zielen sind Breslau, Mailand, Rom, Venedig, Wien, Zürich, Utrecht und Amsterdam.

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Vor allem auf der Mittelstrecke können Nachtzüge eine lohnenswerte Alternative sein. Während der Reise kannst du dich dann schon einmal schlafend ans Urlaubsziel träumen und genießt morgens mit einem Kaffee den Ausblick auf die neue Landschaft.

Allerdings ist diese Reiseform nach wie vor nicht besonders günstig – vor allem dann nicht, wenn du statt im Großwagen in einem eigenen Abteil mit Bett reisen willst.




Die ÖBB verbindet mit ihren Nightjets viele europäische Städte, auch immer mehr Ziele in Deutschland werden angefahren.

3. Fernbus

Die Fahrt dauert länger, aber ein Fernbus ist in einigen Fällen durchaus eine Alternative zum Flugzeug. Mit Flixbus kannst du in mehr als 1000 Städte in Europa reisen – andere Anbieter sind Blablacar Bus, Eurolines und Pinkbus. Wenn du etwas Sitzfleisch hast, kannst du dich sogar bis nach Lissabon, Barcelona, Rom, Mailand oder Ankara chauffieren lassen.

Die Alternative Fernbus ist sogar vergleichsweise günstig. Spontan würdest du beispielsweise am Freitag, 17. Februar, für rund 29 Euro von Stuttgart nach Paris mit dem Blablacar Bus kommen oder für 55 Euro mit dem Flixbus von Düsseldorf nach Paris.