9 wichtige Do’s und Don’ts für den Chaos-Flugsommer 2022

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Die Corona-Beschränkungen sind vielerorts aufgehoben, die Reiselust ist nach zweieinhalb Jahren Zwangspause riesig und dem perfekten Sommer steht eigentlich nichts mehr im Weg! Eigentlich – wäre da nicht der Personalabbau in der Tourismusbranche während Corona gewesen.

Nun hadern Betriebe in Gastronomie, Hotelerie und auch bei Reiseveranstaltern, Airlines und an Flughäfen damit, Mitarbeitende zu finden. Die Folge der Personalknappheit: lange Wartezeiten und Chaos an allen Ecken. So haben gar schon Reisende ihren Flug verpasst, obwohl sie Stunden vorher am Flughafen waren – weil es sich an der Sicherheitskontrolle staute. 

Damit dein Sommerurlaub möglichst ohne Frust und verpasste Flüge vonstattengeht, gibt es ein paar Tipps und Tricks, die du beachten kannst.

1. Do: Buche Fast Tracks an der Sicherheitskontrolle

In manchen Tarifen ist dieser Vorteil bereits enthalten: Fast Track, quasi die Überholspur an der Sicherheitskontrolle. Während andere lange anstehen und warten müssen, kannst du einfach an der Menge vorbei und über den Fast Track, manchmal auch Priority Lane oder Fast Lane genannt, zur Sicherheitskontrolle gelangen. 

Bei einigen Fluglinien können Reisende den Fast Track nicht explizit dazubuchen, sie müssen direkt bei der Flugbuchung den Tarif wählen, bei dem dieses Extra enthalten ist. Vor allem Billig-Airlines hingegen machen mit dem Verkauf von Priority-Lane-Zugängen noch einmal extra Geld, etwa Ryanair oder Norwegian. Außerdem bieten einige Flughäfen das Extra an.




An vielen Flughäfen und bei vielen Airlines kann man für maximal 10 Euro einen Fast-Track-Zugang für die Sicherheitskontrolle kaufen.

Oft kostet die Nutzung der Fast Tracks zwischen 5 und 10 Euro – in diesem Sommer könnte das darüber entscheiden, ob Reisende es rechtzeitig ans Gate schaffen oder nicht. Derzeit wissen noch nicht allzu viele Menschen von den Fast Tracks, dementsprechend werden sie nicht so häufig gebucht. Das könnte sich nun aber ändern. 

Manko: Nicht alle Flughäfen bieten Fast Tracks an den Sicherheitskontrollen an. 

2. Do: Checke vorab online ein

Auf den meisten Flügen ist es inzwischen möglich, ab 24 Stunden vor Abflug online einzuchecken. Damit sparst du mitunter ordentlich Zeit – vor allem, wenn du kein Aufgabegepäck hast oder wenn die Airline einen sogenannten Baggage Drop anbietet, an dem du dein Gepäck über Maschinen aufgeben kannst.

Online-Check-in geht schnell über PC oder Smartphone. Die Boardkarte gibt es dann oft ebenfalls aufs Telefon. Damit hast du alle notwendigen Dokumente beisammen, etwa, wenn das Zielland noch den digitalen Impfnachweis fordert.




Wer online eincheckt, kann den Boardingpass bequem auf dem Handy nutzen.

3. Do: Mit Handgepäck reisen oder Baggage-Drop-off nutzen

Auch wenn es derzeit vor allem an den Sicherheitskontrollen von Flughäfen zu langen Wartezeiten kommt, kannst du ein zweites Risiko umgehen, indem du dich nicht am Check-in-Schalter meldest. Wer online eingecheckt hat, muss nicht zwangsläufig an den Schalter – sofern Airline und Flughafen das erlauben.

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Wer nur mit Handgepäck reist, hat seinen Boardingpass entweder selbst ausgedruckt bei sich, am Automaten ausgedruckt oder digital auf dem Handy dabei. Damit können Reisende auf direktem Weg zur Sicherheitskontrolle und von dort zum Gate. 




Wer online eingecheckt hat, kann an vielen Flughäfen den schnelleren Weg über den Baggage-Drop-off gehen und muss nicht am Check-in-Schalter anstehen.

Wer Aufgabegepäck hat, sollte sich informieren, ob die Möglichkeit für den Baggage-Drop-off besteht. Dort bilden sich zwar oftmals auch Schlangen, es geht aber viel schneller als am Check-in-Schalter. An einem Automaten wird der Gepäcksticker ausgedruckt, den du nur noch an Koffer, Reisetasche oder Rucksack befestigen musst. Dann legst du dein Gepäck aufs Band und kannst weiter zur Sicherheitskontrolle gehen. 

4.Don’t: Mit sperrigem Gepäck reisen

Wer möglichst schnell zur Sicherheitskontrolle will, sollte beim Gepäck eine kluge Auswahl treffen. Sperrgepäck, wozu einigerorts auch Backpacker-Rucksäcke gehören (wegen der vielen Bändel), muss am Schalter aufgegeben werden und kann nicht über den Baggage-Drop-off verfrachtet werden.