Was sich für Reisende im Jahr 2023 ändert

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Neues Jahr, neue Möglichkeiten, neue Regeln. 2023 bringt einige Veränderungen mit sich, die Reisende betreffen – innerhalb von Deutschland ebenso wie im Ausland. Der reisereporter gibt einen Überblick.

49-Euro-Ticket kommt im Frühjahr

Lange haben Bund und Länder über die Finanzierung gestritten, nun ist es beschlossen: 2023 wird das Deutschlandticket eingeführt, ein Nachfolger für das 9-Euro-Ticket. Ursprünglich war der Start am 1. Januar 2023 geplant. Doch dieser Termin kann nicht gehalten werden. Nun streben die Bundesländer einen Starttermin zum 1. April an, berichtet das RedaktionsNetzwerk Deutschland.

Für 49 Euro pro Monat sollen Reisende damit bundesweit alle Busse und Bahnen des öffentlichen Regional- und Nahverkehrs nutzen können. Das 49-Euro-Ticket wird es wohl in einem Abo geben, das du monatlich kündigen kannst. Vor allem Pendlerinnen und Pendler sollen so entlastet werden. Ab dem zweiten Jahr könnte das Deutschlandticket allerdings teurer werden, die Gebühr soll dann mit der Inflationsrate steigen.

Kroatien führt den Euro ein

Am 1. Januar 2023 stellt Kroatien von der Nationalwährung Kuna auf den Euro um. In dem beliebten Urlaubsland kannst du künftig also ganz bequem mit Euro zahlen und musst keine Wechselkursverluste in Kauf nehmen.

Vom 1. bis 14. Januar können beide Währungen parallel verwendet werden, ab dem 15. Januar ist dann nur noch eine Bezahlung in Euro möglich. Wenn du noch kroatische Kuna zu Hause hast, solltest du die also zügig umtauschen.




Ab 2023 ersetzt der Euro die kroatische Nationalwährung Kuna.

Auch die Einreise nach Kroatien wird bald deutlich einfacher. Ab 2023 darf das Land nämlich dem Schengen-Raum beitreten. Darauf haben sich die EU-Innenministerinnen und ‑minister im Dezember geeinigt. Anfang des neuen Jahres sollen deswegen die Grenzkontrollen wegfallen, die im Sommer regelmäßig für Stau sorgten.

Touristinnen und Touristen aus anderen Schengen-Ländern dürfen sich dann außerdem bis zu drei Monate in Kroatien aufhalten und in dem Land leben, um dort zu arbeiten oder zu studieren.

Einreisegebühr für Urlaubende aus Nicht-EU-Ländern

Für Reisende aus 60 Ländern, die nicht zur Europäischen Union (EU) gehören, wird die Einreise in den Schengen-Raum dagegen bald aufwendiger. Derzeit dürfen sie ohne Visum für 90 Tage kostenlos einreisen. Ab November 2023 führt die Europäische Kommission aber ein neues Reisegenehmigungssystem ein. Das European Travel Information and Authorization System (ETIAS) soll für mehr Sicherheit und ein besseres Grenzmanagement sorgen.

Vor der Einreise müssen Besucherinnen und Besucher dann ein Formular ausfüllen und eine Antragsgebühr bezahlen. Wer den Sicherheitscheck besteht, bekommt eine ETIAS-Reisegenehmigung. Die Autorisierung gilt für drei Jahre oder bis der Reisepass abläuft.

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Weniger Kreuzfahrtschiffe dürfen nach Mallorca

Im Hafen von Palma de Mallorca dürfen ab dem kommenden Jahr nur noch maximal drei Kreuzfahrtschiffe gleichzeitig anlegen. Darauf einigten sich die Balearen-Regierung und der Kreuzfahrtverband Clia bereits im Dezember 2021.

In diesem Jahr galt noch eine Ausnahmeregelung, 2023 soll die neue Regelung dann aber voll greifen. Damit soll unter anderem der Luftverschmutzung und der Überfüllung der Altstadt entgegengewirkt werden.




In Palma de Mallorca dürfen 2023 nicht mehr als drei Kreuzfahrtschiffe gleichzeitig anlegen.