Corona-Einreiseregeln in Deutschland sollen aufgehoben werden
Die Corona-Lage in Deutschland entspannt sich – und das hat Auswirkungen auf die Einreise-Regeln. Im Sommer soll kein 3G-Nachweis mehr für Reiserückkehrerinnen und Reiserückkehrer nötig sein.
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Vor allem für Menschen, die nicht gegen das Coronavirus geimpft sind, erleichtert diese Nachricht die Urlaubsplanung: Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach will die Regeln für die Einreise nach Deutschland in den Sommermonaten lockern.
„Bis Ende August setzen wir die 3G-Regel bei der Einreise aus“, sagte der SPD-Politiker der Funke Mediengruppe. Vom 1. Juni an müssen Reiserückkehrer und andere Einreisende damit nicht mehr nachweisen, dass sie geimpft, genesen oder getestet sind.
Was gilt aktuell für die Einreise?
Die aktuell gültige Corona-Einreiseverordnung schreibt noch bis zum 31. Mai für alle Menschen ab zwölf Jahren einen 3G-Nachweis vor. Wer weder geimpft noch genesen ist, muss einen negativen Coronatest vorweisen. Der PCR- oder Antigen-Schnelltest dürfen maximal 48 Stunden alt sein.
Für die Einreisende aus Virusvariantengebieten gelten noch strengere Regeln: Sie müssen sich in Deutschland in eine 14-tägige Quarantäne begeben, auch wenn sie geimpft oder genesen sind. Diese Regel soll auch in den Sommermonaten bleiben.
„Wenn solche Gebiete definiert werden, müssen Einreisende in Quarantäne“, sagte Lauterbach den Funke-Zeitungen. „Auch bei niedrigeren Inzidenzen im Sommer müssen wir bei einer globalen Pandemie vorsichtig bleiben.“ Derzeit ist allerdings kein Land als Virusvariantengebiet ausgewiesen.
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Was gilt in anderen Ländern?
Auch in anderen Ländern ist die 3G-Regel bereits gefallen, dazu zählen Griechenland, Österreich, die Schweiz, Norwegen und Schweden. In Kraft ist die Nachweispflicht über Impfung, Genesung oder negativen Corona-Test unter anderem noch in Spanien, Italien, Portugal, der Türkei, und Frankreich.