Was du für den Urlaub wissen musst

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Reiserecht

Heizkosten im Ferienhaus: Was Reisende wissen müssen

Wie wirken sich die steigenden Energiepreise eigentlich auf den Urlaub in Ferienhäusern aus? Heizkostenpauschale, nachträgliche Abrechnung, Temperaturgrenzen … Ein Experte beantwortet die wichtigsten Fragen.




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Die Betreiberinnen und Betreiber von Hotels und Ferienhäusern stehen angesichts der hohen Energiepreise vor einem harten Winter. Der Deutsche Tourismusverband (DTV) rechnet bereits mit Betriebsschließungen und fordert staatliche Hilfen, berichtet das RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND).

Zugleich laden südliche Länder die Menschen in Nordeuropa mithilfe internationaler Marketingkampagnen zum Überwintern ein. Spanien richtet sich gezielt an Deutschland: Mit einem Urlaub an der Costa del Sol oder auf den Kanaren könne man die heimischen Heizkosten deutlich senken. Auch der griechische Tourismusminister Vassilis Kikilias buhlt um deutsche Langzeitreisende und lockt Rentnerinnen und Rentner darüber hinaus mit Steuervorteilen.




Entlang der Costa del Sol treffen kleine Ferienorte auf andalusische Städte.

Die Idee klingt zunächst verlockend – immerhin wollen laut einer Blitzumfrage des Marktforschungsinstituts YouGov im Auftrag von Tui rund drei Viertel von 2100 befragten Deutschen ohnehin in diesem Winter verreisen.

Auszuwandern ist angesichts von Arbeit und Familie allerdings nur für die wenigsten Menschen eine Option. Doch auch bei der Buchung eines normalen Winterurlaubs stellen sich in der Energiekrise viele Fragen, insbesondere wenn man ein Ferienhaus oder eine Ferienwohnung als Unterkunft favorisiert. Reiseexperte Jonas Upmann, Sprecher der großen Ferienhaus-Plattform „Hometogo“, erklärt, worauf Reisende jetzt achten müssen.

Wird der Urlaub im Ferienhaus jetzt teurer?

Wahrscheinlich ja. Die meisten Vermieterinnen und Vermieter von Ferienhäusern und Ferienwohnungen schlagen die Kosten für Energie und Strom in Form einer Pauschale auf den Gesamtpreis auf – der dürfte sich angesichts der derzeitigen Inflation in Höhe von 10 Prozent in der Europäischen Union entsprechend erhöhen.

Die Energiekosten unterscheiden sich in den einzelnen EU-Ländern aber deutlich. Darüber hinaus wird im warmen Süden deutlich weniger geheizt als im kühlen Nordeuropa – hierzulande dürften die Preise im Winter also stärker anziehen.

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In einigen Ländern, zum Beispiel in Dänemark, werden die Energiekosten von Reisenden häufig nach Verbrauch berechnet. Upmann: „Wie hoch die Kosten zum Beispiel beim Strom- oder Wasserverbrauch sind, muss jedoch bereits bei der Buchung bestimmt werden und kann nicht einseitig angepasst werden.“ So müssten die Preise zum Beispiel pro Kilowattstunde Strom schon bei der Buchung klar erkennbar sein.