Mit diesen neuen Zügen reist du so komfortabel wie nie

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Wer mit dem Zug reist, wünscht sich zwei Dinge: schnell und bequem von A nach B zu kommen. Mehrere neue Bahntypen sollen in den nächsten Jahren auf Europas Schienen kommen. Die Betreiber versprechen mehr Komfort, damit noch mehr Menschen künftig mit der Bahn reisen.

Welche Neuheiten es in Deutschland, Österreich, Spanien und Frankreich gibt? Lies selbst:

Die neuen ICE der Deutschen Bahn

Damit mehr Menschen vom Auto auf die Bahn umsteigen können, sollen 2030 nach Unternehmensangaben rund 450 ICE durch Deutschland fahren, etwa 100 mehr, als bis Ende dieses Jahres angepeilt sind. Die Deutsche Bahn will bis 2039 mehr als 19 Milliarden Euro in neue Züge investieren, das kündigte Vorstandschef Richard Lutz an – das Geld fließt unter anderem in die neuen Modelle ICE 3 neo und ICE L.




Im neuen ICE 3 neo soll es auch in der zweiten Klasse an jedem Sitzplatz einen Tablethalter geben.

73 neue ICE 3 neo sollen bis Ende 2029 auf Deutschlands Schienen unterwegs sein und für täglich 32.000 zusätzliche Sitzplätze sorgen. Die ersten ICE 3 neo sollen im Dezember 2022 fahren und zuerst NRW und Süddeutschland über die Schnellfahrstrecke Köln – Rhein/Main verbinden. Unterwegs sind die Züge mit einer Maximalgeschwindigkeit von 320 Kilometern pro Stunde. Das ist neu in den Zügen:

  • mobilfunkdurchlässige Fenster für besseren Handyempfang im Zug
  • acht Fahrradstellplätze pro Zug
  • neu gestaltete Gepäckregale mit mehr Stauraum
  • Beleuchtung mit tageszeitabhängig wechselnden Farbtönen
  • Tablethalter und Steckdosen an allen Plätzen
  • zusätzliche Türen für schnelleren Ein- und Ausstieg

Mit dem ICE L bringt die Deutsche Bahn dann ab Oktober 2024 eine Neuheit auf die Fernstrecke: ebenerdige Ein- und Ausstiege. Die fehlenden Stufen erleichtern es Menschen mit Rollstuhl, ohne fremde Hilfe zu reisen. Im Innenbereich erhalten die Modelle das neue Design wie der ICE 3 neo, sie sind aber langsamer unterwegs: Maximal 230 Kilometer pro Stunde schaffen die ICE L.




Der Ein- und Ausstieg im ICE L findet barrierefrei statt.

Die neuen Züge sollen zuerst auf der Strecke Berlin – Amsterdam unterwegs sein. Bis 2026 sollen sie Reisende dann zu weiteren beliebten Urlaubszielen wie Sylt und Oberstdorf im Allgäu fahren und damit die betagten Intercity-Züge ersetzen.

Die neuen ÖBB-Nightjets

Auch die Österreichischen Bundesbahnen legen nach, und zwar bei den für Reisende relevanten Nachtzügen. Insgesamt 33 Nightjets der neuen Generation sollen europäische Städte mit einer Geschwindigkeit von bis zu 230 Kilometern pro Stunde verbinden. Ein neues Design soll die Zugfahrt über Nacht attraktiver machen.

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Die neuen Schlaf- und Liegewagen sollen mit modernem Design, mehr Komfort und erhöhter Privatsphäre punkten. Dafür sorgen soll unter anderem eine geringere Belegung mit Zweier-Abteilen im Schlafwagen und Vierer-Abteilen im Liegewagen.




So sieht es im Schlafwagen Comfort plus aus.

Ganz neu sind die „Mini Cabins“ im Liegewagen: In den abgetrennten Schlafkabinen können Alleinreisende sich in einen durch Trennwände und Rollos abgetrennten Bereich zurückziehen. Die Einzelschlafplätze verfügen über eine Ablagefläche, einen verschiebbaren Klapptisch mit integriertem Spiegel, Kleiderhaken, Leselampe sowie direkt angrenzende Schließfächer für das Gepäck.

In den Schlafwagen mit fest montierten Betten bekommen alle Abteile eine eigene Toilette sowie eine Duschmöglichkeit. Außerdem gibt es eine Sitzgelegenheit, um während der Reise arbeiten, lesen oder essen zu können.

Wie es in den Liegewagen aussieht? Schau dir das Video an: