Das sind die gefährlichsten und sichersten Reiseziele 2023

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Die gefühlte (Un-)Sicherheit reist bei vielen Menschen häufig mit. In vielen Köpfen wird die Welt immer unsicherer – politische Unruhen, Terror, Umweltkatastrophen, Krankheiten. Und tatsächlich gibt es einige Ziele, die Touristen von ihrer Reise-Bucket-List streichen sollten.

Welches die sichersten und die gefährlichsten Reiseziele für das Jahr 2023 sind, zeigt die „Risk Map“ (früher: „Travel Risk Map“): Sie bietet einen Überblick über Sicherheit, gesundheitliche Risiken und Verkehrssicherheit in allen Ländern der Welt. 

„Risk Map“: Das sind die größten Reiserisiken im Jahr 2023

Herausgegeben wird die interaktive Karte vom Reisesicherheitsspezialisten International SOS. Die größte Sicherheitskrise des laufenden Jahres war – wenig überraschend – der Krieg in der Ukraine. Dies spiegelt sich in der Sicherheitsebene der interaktiven „Risk Map“ wider, da das Land nun mit einem „extremen“ Sicherheitsrisiko gekennzeichnet ist.

Trotzdem: „Trotz der weitreichenden Auswirkungen des Ukraine-Konflikts sowie eines zu beobachtenden Anstiegs sozialer Unruhen im Zusammenhang mit gestiegenen Lebenshaltungskosten hat sich das grundlegende Sicherheitsrisikoumfeld in Europa nicht verändert.“




Friedensdemonstration gegen Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine in Köln.

Die Ergebnisse für die „Risk Map“ basieren auf einer Analyse aus dem laufenden Jahr 2022 sowie einer Prognose für 2023. Der Bericht enthält unter anderem die Ergebnisse einer Umfrage unter rund 1200 Fachleuten aus den Bereichen Gesundheit und Sicherheit in 75 Ländern sowie umfangreiche eigene Daten von International SOS.

Die Karte ist zwar in erster Linie für Geschäftsreisende gedacht, bietet aber auch Orientierung für die Urlaubsplanung 2023. 

Gefährliche Reiseziele: Hier lauern die größten Sicherheitsrisiken

Für die Einschätzung des Reisesicherheitsrisikos wurden die Faktoren politische Gewalt (einschließlich Terrorismus, Aufstand, politisch motivierte Unruhen und Krieg), soziale Unruhen (einschließlich konfessionell bedingter, kommunaler und ethnischer Gewalt) sowie Gewalt- und Kleinkriminalität berücksichtigt.

So funktioniert die „Travel Risk Map“

Du willst die Karte selbst nutzen, um zu erfahren, wie sicher es an deinem (Wunsch-)Reiseziel ist? Dann gib einfach den Namen des Landes ein und du erhältst detaillierte Infos.

Das Risiko wird auf der Karte fünfstufig farblich unterteilt: von „gering“ bis „sehr hoch“ bei der medizinischen Karte sowie von „unbedeutend“ bis „extrem“ bei der Sicherheitskarte.

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Sehr gefährlich, weil das Sicherheitsrisiko extrem hoch ist, ist es demnach in diesen Ländern: Afghanistan, rund um die Grenze zwischen Ägypten und Israel sowie im Gazastreifen, in Teilen der Demokratischen Republik Kongo, in Teilen des Iraks, in Libyen, in Mali, in Teilen Mosambiks, in Teilen Nigerias, in Teilen Pakistans, in Somalia, im Südsudan, in Syrien, in der Ukraine, in der Zentralafrikanischen Republik.

In folgenden Ländern ist das Sicherheitsrisiko zumindest in einigen Regionen hoch: Algerien, Äthiopien, Demokratische Republik Kongo, El Salvador, Haiti, Honduras, Indien, Kenia, Kolumbien, Mauretanien, Mexiko, Myanmar, Nepal, Nicaragua, Niger, Nigeria, Pakistan, Papua-Neuguinea, Philippinen, Venezuela.

Diese Länder sind unsicherer geworden

Die größte Sicherheitskrise dieses Jahres ist der Konflikt in der Ukraine. Dies spiegelt sich in der Sicherheitsebene der Karte wider, da das Land nun mit einem „extremen“ Sicherheitsrisiko gekennzeichnet ist.

In Afrika steigt die Risikoeinstufung vor allem in der Sahelzone, wo sich die Bereiche mit einem extremen Sicherheitsrisiko aufgrund der zunehmenden Militanz ausgeweitet haben. Dieser Trend ist International SOS zufolge auch in Mosambik und anderen Teilen Afrikas zu beobachten.