Diese Krisen könnten deine Reise 2023 beeinträchtigen

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Diese Krisen könnten deine Reise 2023 beeinträchtigen

Kriege, Konflikte und Klimawandel: Ein auf Krisenwarnungen spezialisiertes Unternehmen hat analysiert, welche Faktoren den Urlaub in diesem Jahr beeinflussen könnten. Wir geben dir einen Überblick.




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In den vergangenen Jahren hat vor allem die Corona-Pandemie die Urlaubsplanung beeinflusst. Inzwischen ist das Reisen in die meisten Regionen der Welt wieder ohne größere Einschränkungen möglich. Dafür hat sich 2022 besonders der russische Einmarsch in die Ukraine auf die Tourismuswelt ausgewirkt.

Welche Krisen und Gefahren im neuen Jahr drohen und wie sie Reisende beeinflussen könnten, hat ein Analyseteam von A3M untersucht. Das Unternehmen beobachtet weltweit Krisenherde unter anderem für Reiseanbieter in Deutschland.

Die Sicherheit am Urlaubsziel spielt für viele Reisende eine wichtige Rolle. Damit du möglichst unbeschwert urlauben kannst, stellen wir dir die Prognose der Krisenexpertinnen und ‑experten für 2023 vor.

Ukraine, Taiwan, Türkei: Hier drohen Konflikte

Der russische Angriffskrieg in der Ukraine beschäftigt die Tourismuswelt auch in diesem Jahr. Das Auswärtige Amt warnt weiterhin vor Reisen in die Ukraine, nach Belarus und in an die Ukraine angrenzende russische Verwaltungsgebiete. Von Reisen nach Russland wird ebenfalls abgeraten.

Konfliktpotenzial sehen die Krisenfachleute von A3M auch in den Spannungen zwischen China und Taiwan. Die Führung in Peking betrachtet Taiwan als Teil der Volksrepublik und droht immer wieder mit einer Eroberung. Die Bedeutung des Konflikts geht laut A3M allerdings weit über die Region hinaus. Insbesondere die USA spielen eine Rolle – US-Präsident Biden hat Taiwan im Falle eines chinesischen Angriffs militärische Unterstützung zugesagt.




In Taiwan wächst die Sorge vor einem möglichen Angriff durch China.

Auch zwischen Aserbaidschan undArmenien schwelt ein Konflikt. Rund um die Region Berg-Karabach gibt es den A3M zufolge große strategische Ansprüche insbesondere in Bezug auf wichtige überregionale Transportwege. Geopolitische Interessen haben demnach vor allem Russland und die Türkei, aber auch Indien und der Iran.

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Für Spannungen dürfte laut A3M außerdem die Präsidentschaftswahl in der Türkei im Juni sorgen. Regierungschef Recep Tayyip Erdogan will seine Amtszeit erneut verlängern. Konfliktpotenzial gibt es zudem in Indien, wo es zuletzt häufiger Spannungen zwischen den bestehenden Religionsgruppen gegeben hat.