Streik bei Eurowings am Donnerstag: Was Reisende wissen müssen

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Die Piloten bei Eurowings sind dazu aufgerufen, am Donnerstag, 6. Oktober, die Arbeit niederzulegen – und zwar ganztägig von 0 Uhr bis 23.59 Uhr.

Grund: Die Verhandlungen über den Manteltarifvertrag bei Eurowings seien gescheitert, teilte die Vereinigung Cockpit (VC) am Dienstag mit. „Zehn Verhandlungsrunden, davon zwei nach dem eindeutigen Signal der Urabstimmung, haben zu keiner nennenswerten Annäherung geführt.“

Welche Flughäfen sind betroffen?

Insgesamt besteht die Eurowings-Flotte aus 75 Flugzeugen. Wie viele Flüge ausfielen, hänge davon ab, wie gut es der Fluggesellschaft gelinge, Ersatzverbindungen zu organisieren, sagt VC-Sprecher Matthias Baier der „Tagesschau“.

Folgende Airports dürften von Flugausfällen und Verspätungen betroffen sein:

  • Bremen
  • Düsseldorf
  • Hamburg
  • Hannover
  • Köln/Bonn
  • Stuttgart

Beim Streik gehe es nur um Eurowings, die Fernstreckenverbindungen von Eurowings Discover sollen nicht betroffen sein.

Flugverkehr eingestellt: Wie komme ich an eine Alternative?

Aber welche Rechte haben Reisende in einem Streikfall? Die Airline muss sich auch bei Flugstreichungen und Verspätungen darum kümmern, dass die Passagiere zu ihrem Ziel kommen. Bei Inlandsflügen können Reisende auch auf Bus oder Bahn umgebucht werden. 

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Vorsicht: Nicht einfach auf eigene Faust eine neue Zugfahrkarte kaufen. Denn wenn die Bahnfahrt teurer ist als der Flug, dann bleiben Fluggäste eventuell auf dem Differenzbetrag sitzen.

Airlines versuchen, Annullierungen oftmals auch über Tochtergesellschaften abzufangen – Passagiere können daher unter Umständen für einen Ersatzflug zu anderen Airports gebracht werden.